Bildbearbeitung


Preise & Infos

Was kostet so ein Shooting und was muß ich beachten?

Bildbearbeitung

Warum kostet das so viel und wie werden die Bilder bearbeitet?

Die Bildbearbeitung ist in der heutigen Zeit für professionelle Fotografen ein großes Thema.

Es gibt speziell heutzutage viele Menschen, die selber digitale Spiegelreflex-Kameras oder gute Kompakt-Kameras oder auch ihr Smartphone nutzen, um z.B. Fotos ihrer Haustiere zu machen. Viele "bearbeiten" dann ihre Bilder auch evtl. in guten kostenlosen oder kostengünstigen Bildbearbeitungsprogrammen. Jedoch ist das kein Vergleich zu der Bildbearbeitung, wie sie ein Fotograf durchführt. Schließlich muß dieser sich ja auch irgendwie von der breiten Masse "abheben".

In einer Zeit, in der mit Photoshop einfach alles möglich ist und viele Fotografen auch ganze Landschaften, Sonnenuntergänge, etc. ins Bild "pflanzen", ist es nicht leicht, die Bildbearbeitung in Grenzen zu halten und trotzdem mithalten zu können, ohne das Bild (in meinen Augen) zu verfremden und "tot" bearbeitet anzubieten.

Bei der ganzen Bearbeitungsvielfalt, die es aktuell gibt, kann man als Fotograf nachher schon leicht "ausflippen", denn es ist umwerfend, was es alles für Möglichkeiten gibt. Und ich habe es schon oft gehabt, daß ich ein Bild, welches ich von Anfang an (out of the cam) schon RICHTIG gut fand, in Photoshop total verphotoshoppt habe, sozusagen. Man findet das Bild so toll und eigentlich möchte man es so lassen, denkt aber, daß man es doch ohne Bearbeitung gar nicht abgeben "kann". Also fängt man an und haut noch das Overlay drauf und nimmt noch die Aktion usw....und dann nimmt man nachher etwas Abstand, schaut es sich an und denkt "Was hast du getan?" 

Also alles wieder rückgängig und doch "out of the cam" abgegeben. Das kann auch vorkommen ;-)

Aber wichtig ist mir, daß der Hund immer genau DER Hund bleibt, der er ist, damit seine Familie ihn wiedererkennt! Das finde ich bei manchen Tierfotografen nämlich so schade. Da wird das Fell noch mit einem "Malerei-Effekt" versehen der ganze Hund wirkt eher künstlich als echt. Das ist nicht mein Ding.

Momentan ist es scheinbar "in", die Bilder in Brauntönen zu gestalten. Auch, wenn die Natur gar nicht so braun ist ... außer im Herbst, wie oben im Bild ... zeigen uns die Reaktionen der begeisterten Menschen im Internet, daß diese Art der Bildbearbeitung gerade total angesagt ist. 

Somit arbeitet heute eigentlich jeder "Tier"fotograf mit diversen Tricks, um den derzeitigen Stil der "modernen" Tierfotografie auch zu verkörpern.

Modern ist jedoch auch ein heller Hintergrund, Lichtreflexe, bunte Farben und ein Leuchten. Und genau das ist mein Stil. Das mag ich und diese Art der Fotografie bietet mir die Natur schon von selber. Man muß nur wissen, wie man es einsetzt.

Ich arbeite mit den professionellen Programmen von Adobe (Lightroom und Photoshop CC), sowie mit diversen PlugIns.

Nach dem Shooting fängt die Arbeit für mich jedoch trotzalledem erstmal an.

Ich fotografiere im RAW-Format. Alle Bilder werden von mir in Lightroom importiert und gesichert. Hierzu nutze ich ein Festplatten-Sytem, um sicherstellen zu können, daß die Bilder nicht verloren gehen.

Nun werden alle Bilder des Shootings (in der Regel so zwischen 500-900 Stück) von mir gesichtet und aussortiert. Eine sehr zeitintensive Arbeit.
Ich fotografiere Tiere stets im Serienmodus, um auch lustige Gesichtsausdrücke etc. nicht zu verpassen Somit habe ich immer einiges an Bildmaterial zu sichten. Viele Bilder, die während eines Shootings entstehen, sind ähnlich. Ich fotografiere oft ein Motiv (Hund im Platz-Modus zwischen Blümchen z.B.) aus verschiedenen Perspektiven und suche mir später die schönsten Bilder heraus, um diese dann zu bearbeiten. Das Aussortieren hängt selbstverständlich auch von der gebuchten Session ab, da die Bearbeitung wirklich sehr viel Arbeit ist.

Die ausgesuchten Bilder werden von mir in Lightroom bearbeitet. Das bedeutet z.B. Anpassung der Schärfe, "Reinigung" der Augen/des Fells, Kontrast, Bildschnitt, Hell/Dunkel, Entfernen störender Gegenstände im Bild, etc.. Danach schupse ich die Bilder von Lightroom nach Photoshop und erledige dort den Rest mit Hilfe diverser Aktionen und Overlays.

Somit kann es gut und gerne sein, daß ich für die Bearbeitung eines Bildes schon mal 15-20 Minuten  oder auch länger Zeit benötige, um einfach das Beste herauszuholen.

Moderne Tierfotografie bedeutet heute halt eben auch eine bestimmte Form der Bildbearbeitung, wie oben schon erwähnt. Es reicht einfach nicht mehr aus, ein gutes Bild schon im Moment der Aufnahme entstehen zu lassen. Der moderne Kunde wünscht sich eine Art surreale Darstellung.
Ich mag z.B. gerne kräftige Farben und das Spiel mit dem Licht. Das setze ich bereits während der Bildentstehung um und suche entsprechende Motive bzw. auch Perspektiven und Aufnahmesituationen. Aber in der Bildbearbeitung setze ich hier noch bestimmte Akzente und hebe gewisse Details speziell hervor.

Danach werden die Bilder noch mit einem digitalen Wasserzeichen versehen und dann lade ich sie für Sie zum Download hoch.

Ich hoffe, dieser kleine Einblick in meine Arbeit rechtfertigt die Preisgestaltung von Pfotenblitzer.